Konzeption Kindergarten „Bärenhöhle“ in der Kleinen Ziegelei

  1.       Träger
Träger der Einrichtung ist die Neue KinderFAN GmbH. Diese betreibt in München drei Kindertagesstätten.  Die Neue KinderFAN GmbH setzt ihre Aufgabe, die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im Alter von 6 Monaten bis zur Einschulung in seinen Kindertagesstätten um.

  2.        Ziel der Einrichtung
Das vorrangige Ziel des Kindergartens in der „Kleine Ziegelei“ ist es, gemeinsam mit den Eltern Kinder zu bilden und zu erziehen und sie in ihrer Entwicklung zu selbständigen, selbstbewussten und sozial kompetenten jungen Menschen zu unterstützen. Zudem unterstützt die Neue KinderFAN GmbH berufstätige Eltern, indem sie ihre Kinder guten Gewissens in die Obhut von pädagogischen Fachkräften geben können. Die Kinder haben in einer gewaltfreien und geschützten Umgebung die Möglichkeit, notwendige Kompetenzen und Fähigkeiten zu erlernen, um sicher und gestärkt den Herausforderungen der modernen Gesellschaft entgegen zu treten.
Kindern soll die Möglichkeit gegeben werden sorgenfrei und gut behütet Erfahrungen über sich selbst und ihre Umwelt zu machen.

  3.       Das Haus und die Einrichtung
Der Kindergarten trägt den Namen  „Bärenhöhle“  und ist Teil der Kindertagesstätte „Kleine Ziegelei“ der Neue KinderFAN GmbH. Er bewohnt zwei Gruppenräume mit Funktionsecken und verfügt über einen Garten mit altersgerechten Spielgeräten.
Zudem stehen dem Kindergarten die Gemeinschaftseinrichtungen der “Kleinen Ziegelei“ zur Verfügung, wie z.B. Turnraum, Aula, Küche.
In fußläufiger Umgebung des Hauses befinden sich Spielplätze, der Englische Garten und Einrichtungen des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Die Lage am Rande von München bietet sowohl die Vorteile einer vorörtlichen- als auch die einer großstädtischen Infrastruktur. Für Ausflüge kann auf den öffentlichen Personennahverkehr zugegriffen werden. Die Haltestellen liegen mit verschiedenen Linien von Bus und Tram direkt vor der Tür.
Neben dem Kindergarten beherbergt die Einrichtung drei Krippengruppen.

 4.       Mitarbeiter
Die pädagogische Arbeit wird in der Bärenhöhle von pädagogischen Fach- und Ergänzungskräften übernommen (staatlich anerkannte Erzieher, Sozialpädagogen, Kinderpfleger, Heilerziehungspfleger). Zudem wird das Team von Studenten, Praktikanten und Hilfskräften unterstützt.
Die Geschäftsführung und die Verwaltung bestehen derzeit aus 3 Personen, die jahrelange Erfahrung in pädagogischen Einrichtungen haben und für alle vertraglichen und kaufmännischen Belange verantwortlich sind, sowie die wirtschaftliche Sicherung der Einrichtung gewährleisten.
Für hauswirtschaftliche und technische Belange arbeiten eine Küchenkraft und ein Hausmeister in der „Kleinen Ziegelei“.

 5.       Pädagogische Arbeit im Kindergarten in der „Kleine Ziegelei“

 5.1     Pädagogisches Konzept
Da kein einzelnes pädagogisches Konzept dem Bild des Kindes in den Einrichtungen der Neue KinderFAN GmbH in seiner Gesamtheit entspricht hat sich der Träger dazu entschieden, das pädagogische Grundgerüst aus verschiedenen pädagogischen Ansätzen zu formen.

 5.1.1   Situationsorientierter Ansatz
Themen der Kinder stehen in den Einrichtungen des Trägers im Mittelpunkt. Das, was die meisten Kinder beschäftigt, wird von den Erziehern/innen thematisiert. Das was die Kinder beschäftigt wird in der Gruppe zum Thema gemacht und durch Projekte unterstützt. Themen können z.B. Trauer, Neugier, Tiere, und vieles mehr sein. Es können verschiedene Projekte parallel laufen. Durch die eigenen Erfahrungen der Kinder wird vermieden, dass sich künstliche Lernsituationen ergeben.
Die den Gruppenalltag flankierenden Projekte laufen zwischen 3 und 9 Monaten und sind teilweise in den Rahmenplan integriert.

  5.1.2.  Montessori
Der pädagogische Ansatz der Maria Montessori lässt sich vereinfacht mit dem Motto „Hilf mir es selbst zu tun“ auf den Punkt bringen. Hierbei geht es darum den Forschungs- und Lerneifer der Kinder zu stärken und zu fördern. Das Kind wird nicht geführt und angeleitet, sondern begleitet. Die Selbständigkeit der Kinder wird gefördert.

 5.1.3.  Reggio-Pädagogik
Auch der Reggio-Pädagogik entleiht sich die Pädagogik der Neue KinderFAN GmbH wichtige Merkmale. Im Mittelpunkt des Konzeptes steht das Kind als forschendes Wesen, das mit seiner Wissbegierde zum Experimentieren, Entdecken und Gestalten angeregt werden will. Zudem wird die Erziehung und Bildung der Kinder als Gemeinschaftsaufgabe betrachtet, in der sich viele Akteure gegenseitig beeinflussen und unterstützen müssen.
Eine weitere Besonderheit dieser pädagogischen Strömung ist die Einbeziehung des Raumes in die Bildung der Kinder. Der Raum wird als zusätzlicher Erzieher betrachtet, der die Kinder zum Lernen und Forschen anregen soll.

 5.1.4.  Fröbel
Die Fröbelpädagogik betrachtet als maßgeblichen und wichtigsten Teil der Erziehung des Kindes das freie Spiel. Dieses Konzept beruht auf der Ansicht, dass Bildung dem Kind  nicht von außen aufgezwungen werden kann sondern, dass sich das Kind selbst bildet. Die Erzieher und Pädagogen bereiten hierbei nur den Rahmen für das Spiel und damit das Lernen.

 5.2.     Grundsätzliches
Pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen von Krippe bis Hort kann und will kein Ersatz für die Erziehung und Förderung der Eltern sein.
Die Kindertageseinrichtungen der Neue KinderFAN GmbH verstehen sich in jeder Hinsicht als familienergänzend und –unterstützend. Das Personal ist in der pädagogischen Arbeit auf die Mitarbeit und Unterstützung der Eltern angewiesen. Die Form der Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder wird als Erziehungspartnerschaft verstanden. Es wird großer Wert darauf gelegt, dass diese von gegenseitigem Einvernehmen und Respekt vonstattengeht. Das Ziel der Neue KinderFAN GmbH ist es, kompetente Kinder zu bilden, zu erziehen und diese in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Zur Erfüllung dieses Zieles werden im Kindergarten in der „Kleinen Ziegelei“ die vom bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) vorgegebenen zu erlernenden Kompetenzen bis zur Einschulung gefördert und entwickelt.

 5.3.     Regeln in der Kindertagesstätte
Regeln sind ein unerlässlicher Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens und gehören auch zum Alltag in den Kindertagesstätten der Neue KinderFAN GmbH. Der Umgang mit Regeln gehört zum Alltag in der Kindertagesstätte und macht diesen für die Kinder berechenbar und damit verlässlich und vertrauensvoll.
Im Allgemeinen erschließen sich die Regeln die im Kindergarten existieren aus der abendländisch geprägten Gesellschaft. Dazu gehören die allgemeinen Umgangsregeln ebenso wie die normalen Höflichkeitsregeln, Tischmanieren und diverse Andere. Die Regeln, deren Einhaltung von den Kindern verlangt wird, sind immer dem Alter angemessen zu sehen. Das heißt einem Kind im Vorschulalter kann die Einhaltung von Regeln viel klarer und in engeren Bahnen vermittelt werden, als einem Krippenkind, bzw. einem Kind das eben erst in den Kindergarten kommt.
Je nach Alter und Gruppenstruktur können Regeln in Kinderkonferenzen besprochen werden und auch von Kindern geändert bzw. eingesetzt werden.

 5.4.     Kompetenzen und Bildungsbereiche

 5.4.1.  Basiskompetenzen des Kindes
Die sogenannten Basiskompetenzen soll jedes Kind für sich erlernen und festigen. Es wird dabei von den Pädagogen der Einrichtung unterstützt. Die Basiskompetenzen unterteilen sich in verschiedene Bereiche deren Förderung nachfolgend beispielhaft erläutert werden soll. Viele der Kompetenzen werden den Kindern nicht aktiv beigebracht sondern durch das tägliche Miteinander erlernt, trainiert und gefestigt. Freies Spiel und der natürliche Umgang miteinander, moderiert durch anwesende Pädagogen, bieten hierfür die besten Voraussetzungen.

 5.4.2.  Personale Kompetenzen

 5.4.2.1. Selbstwahrnehmung
Im Kindergarten der „Kleinen Ziegelei“ lernen Kinder, dass sie wertvolle Mitglieder der Gesellschaft sind. Dies geschieht z.B. indem allen Kindern mit Ihren Besonderheiten und Eigenheiten im Kindergarten und in der gesamten KiTa mit Respekt und Wertschätzung gegenüber getreten wird. Die Meinung und die Wünsche der Kinder werden gehört und respektiert, auch wenn ihnen nicht zu jeder Zeit nachgekommen werden kann. Zudem soll den Kindern ein ehrliches und positives Selbstkonzept mitgegeben werden. Die Kinder lernen, dass Sie selbst etwas schaffen, sich aber durchaus auch eingestehen können wenn Aufgaben ihre Fähigkeiten übersteigen. Durch ehrliche und fordernde Motivation stecken sich Kinder immer höhere Ziele und lernen diese zu erreichen. Diese Selbstkonzepte betreffen körperliche Fähigkeiten, Wissen, soziale Kontakte und Emotionen gleichermaßen.

5.4.2.2. Motivationale Kompetenzen
Kinder lernen im Umgang mit Anderen und bei der Überwindung von Schwierigkeiten täglich, dass sie selbst wirksam auf sich und ihre Umwelt Einfluss nehmen können. Das motiviert sie dazu sich selbst immer neue Ziele zu setzen und diese auch zu erreichen. Die Aufgabe des pädagogischen Personals ist es, dafür zu sorgen, dass den Kindern altersgerechte Aufgaben zur Lösung angeboten und überlassen werden. Zuversicht und Selbstvertrauen sollen in den Kindern gestärkt werden indem sie dazu angehalten werden, Probleme und Schwierigkeiten selbst zu lösen und dabei auf die eigenen Ressourcen zu vertrauen.

 5.4.2.3. Kognitive Kompetenzen
Wahrnehmung, Denkfähigkeit, Gedächtnis, Kreativität und Problemlösefähigkeit werden sowohl in eigenen Lerneinheiten, als auch im täglichen Spiel gefördert und gezielt trainiert. Dies geschieht z.B. im Gespräch, in der täglichen Mithilfe in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, beim An- und Ausziehen, aber auch in Gemeinschaftsspielen wie Memory, in der Bauecke, im Sandkasten usw. Das pädagogische Personal ist den Kindern hier bei der der Lösung von Aufgaben behilflich. Es stellt in gezielten Angeboten, beim Erlernen neuer Spiele und in der Herausforderung zu selbständigem Handeln, Kinder vor immer neue Lernprozesse.

5.4.3.  Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext

 5.4.3.1. Soziale Kompetenzen
Den Umgang mit Menschen erlernen Kinder am besten durch ungezwungenes Üben in der Gruppe. Die pädagogischen Mitarbeiter stehen moderierend zur Seite und greifen bei größeren Konflikten ein. Kinder werden aber dazu angehalten ihre Konflikte selbstständig und gewaltfrei beizulegen. Dabei wird sowohl auf die verschiedenen Positionen eingegangen als auch über Gefühle und Emotionen gesprochen. Im Umgang untereinander sind die Erwachsenen stets gutes Vorbild und behandeln sich gegenseitig und die Kinder jederzeit respektvoll und hilfsbereit.

 5.4.3.2. Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenz
Werte geben Kindern innerhalb ihres soziokulturellen Umfeldes Sicherheit und Leitlinien zu richtigem Verhalten. Diese Werte können Kinder erlernen und in der Gruppe üben. Hierbei helfen den pädagogischen Mitarbeitern, neben dem eigenen guten Beispiel, Modelle wie z.B. in Bilderbüchern, Märchen, religiöse Geschichten und Ähnlichem. Das Gespräch und die gemeinsame Reflektion über das Gehörte und Erlebte geben dem Kind die Möglichkeit sich zu orientieren und positiv Bewertetes nachzuahmen, bzw. in das eigene Weltbild zu integrieren.

 5.4.3.3. Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme
Kinder lernen immer stärker Verantwortung für sich, für Dinge und für Andere zu übernehmen. Dies geschieht im pädagogischen Alltag indem Kindern zugetraut wird eigene Entscheidungen zu treffen und mit den entstehenden Konsequenzen umzugehen.

 5.4.3.4. Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe
Innerhalb der Kindergartengruppe entstehen immer wieder Situationen, in denen Kinder direkt und indirekt auf den Kindergarten Einfluss nehmen können. Dies geschieht z.B. wenn in der Gruppe gefragt wird welches Buch gelesen werden soll, oder ob im Garten oder in der Gruppe gespielt werden soll. Dabei erlernen die Kinder grundsätzlich sich der Mehrheitsentscheidung zu beugen und auch Kompromisse zu schließen. Es ist den Kindern auch möglich erste Erfolge durch Überzeugungsarbeit zu erringen.
Auch in Entscheidungen über Regeln, Wocheninhalte, Projekte oder ähnliches werden die Kinder im Kindergarten immer mehr eingebunden. Hier wird auch gelernt, dass eine Mehrheitsentscheidung die Kinder bindet und sie mit den Konsequenzen umgehen müssen. Regelungen, die die Kinder selbst getroffen haben, bzw. an deren Entstehungsprozess sie beteiligt waren sind für Kinder leichter verständlich und zugänglich als die von den Erwachsenen eingeführten Zwänge.

 5.4.4.  Lernmethodische Kompetenz
Lernen wie man lernt.
Den Kindern im Kindergarten „Bärenhöhle“ werden anregende und das Lernen fördernde Umgebungen angeboten. Bücher, Materialien, Lexika, Spielzeuge die den eigenen Erfindergeist fördern gehören ebenso dazu wie neue Lieder und Gedichte, gemeinsames Erforschen und Erarbeiten von Wissen.

 5.4.5.  Bildungsbereiche
Abgesehen von den Kompetenzen die das Kind in der Kindertagesstätte lernen und festigen soll, gibt es auch Bereiche die klassisch als Bildungsbereiche angesehen werden und die das erworbene Wissen des Kindes beschreiben. Auch diese Bereiche werden in der Kindertagesstätte
„Kleine Ziegelei“ mit den Kindern bearbeitet und gefördert.

 5.4.6.  Werteorientierung und Religiosität
Im Kindergarten Bärenhöhle herrscht eine für alle Religionen und Weltanschauungen offene Kultur. Die Kinder lernen zentrale Elemente der europäischen und christlich-abendländischen Wertegemeinschaft kennen. Dies geschieht z.B. wenn christliche Feste gefeiert werden und über deren Hintergründe gesprochen wird.

 5.4.7.  Sprache und Medien
Kompetenter Umgang mit Sprache und Medien wird im Kindergarten „Bärenhöhle“ sowohl im Alltag als auch in gezielt angebotenen Projekten erlernt. Dabei ist neben den Inhalten, z.B. Filme, Geschichten und ähnlichem, auch die Darbietungsform der Medien von entscheidender Bedeutung. Gerade in Zeiten des Internets und der ständigen Verfügbarkeit von digitalem Wissen und Informationen ist es wichtig, Kindern den Wert von Büchern, Zeitungen und anderen physischen Medien zu vermitteln.
Im Kindergarten lesen die pädagogischen Mitarbeiter den Kindern vor, sprechen über Inhalte, hinterfragen Geschichten kritisch und versuchen sich möglichst wertneutral mit den Kindern auseinanderzusetzen.

 5.4.8.  Mathematik und Naturwissenschaften
Mengen, Zahlen, Zählen und Rechnen lernen Kinder im Kindergarten und auch schon früher ganz von alleine. In Projekten und gezielten pädagogischen Angeboten werden Vorstellungen und Kenntnis von Mengen, Maßeinheiten und ähnlichem in altersgerechter Form vertieft.

 5.4.9.  Kunst und Kreativität
Neben den frei zugänglichen Materialien bekommen die Kinder auch ganz gezielt die Möglichkeit sich mit verschiedensten Materialien kreativ zu beschäftigen und sich auszuprobieren. Dies geschieht unter anderem mit Stift und Papier, Musikinstrumenten, im Geschichtenerzählen und mit verschiedensten Materialien.

 5.4.10.  Bewegung und Gesundheit
Um die körperliche Gesundheit der Kinder zu fördern und zu stärken werden im Kindergarten „Bärenhöhle“ verschiedene Ansätze verfolgt.

5.4.11.  Ernährung
Es wird großer Wert darauf gelegt, dass Kinder sich so ausgewogen und gesund wie möglich ernähren. Dazu gehören die Bereitstellung von Obst und Gemüse, gesundes und nahrhaftes Mittagessen mit einem großen Bio-Anteil sowie ausreichend ungesüßte Getränke.
Neben dem angebotenen Essen wird den Kindern auch regelmäßig die Möglichkeit gegeben sich selbst an der Herstellung von Mahlzeiten zu beteiligen. Es wird gemeinsam eingekauft, gekocht, gebacken und über gesunde Lebensmittel gesprochen.

 5.4.12.  Bewegung
Neben der Ernährung spielt Bewegung eine große Rolle im Kindergarten der Kleinen Ziegelei. Die Kinder gehen jeden Tag an die frische Luft und nutzen dazu den Garten der Kleinen Ziegelei sowie Spiel- und Sportplätze in der Umgebung. Dem Bewegungsdrang der Kinder wird in bester Weise entsprochen. Zudem findet einmal wöchentlich eine gezielte, altersgerechte Sporteinheit für alle Kinder statt.

 5.5.     Vorschule
Die Kinder die im kommenden Schuljahr in die Schule kommen, besuchen im Kindergarten die Vorschule. Hier werden die Kinder in Kleingruppen auf den Schulbesuch vorbereitet. Neben den nötigen Basiskompetenzen und Fertigkeiten die die Kinder für den Schulbesuch brauchen, festigen sie Zahlen- und Mengenverständnis, üben beginnenden Umgang mit Buchstaben und Lauten. Sie verfeinern die Stifthaltung und machen Schwungübungen.
Die Vorschule findet regelmäßig einmal in der Woche vormittags statt.
Die Vorschulgruppe unternimmt altersgerechte und auf den Schulbesuch vorbereitende Ausflüge.

 6.        Elternarbeit

6.1.     Elternarbeit
Elternarbeit wird im Kindergarten der Neue KinderFAN GmbH als partnerschaftliches Miteinander von pädagogischem Personal und Eltern verstanden. Das gemeinsame Ziel ist die bestmögliche Bildung, Förderung und Erziehung der dem Kindergarten anvertrauten Kinder.

6.2.     Tür und Angelgespräche
Wenn Kinder gebracht und abgeholt werden nutzen Eltern und pädagogische Mitarbeiter die Gelegenheit sich gegenseitig über wichtige Vorkommnisse und Besonderheiten zu informieren.
Bei der Abholung informieren die pädagogischen Mitarbeiter die Eltern, bzw. den Abholer über den Verlauf des Tages. Die Kinder werden dazu angehalten selbst über den Tag zu berichten.

6.3.     Elterngespräche
Das pädagogische Personal gibt Eltern regelmäßig die Möglichkeit sich in einem längeren Gespräch über den Entwicklungsstand der Kinder zu informieren. Diese Gespräche können bei Bedarf, jedoch mindestens 1 Mal jährlich stattfinden und dauern zwischen 45 Minuten und einer Stunde. Die Mitarbeiter bereiten sich auf das Gespräch intensiv vor. Bei besonderen Fragen sollten die Eltern die Mitarbeiter im Vorfeld über das Thema informieren um ein möglichst zielführendes Gespräch zu ermöglichen.

6.4.     Elternabende
Zweimal pro Jahr laden die Gruppen alle Eltern zu einem Elternabend ein um organisatorische und pädagogische Themen zu besprechen. Diese Elternabende werden so weit wie möglich zu einem Termin angesetzt, der es allen Eltern erlaubt anwesend zu sein. Diese Elternabende dauern in der Regel zwischen einer und zwei Stunden.
Zusätzlich bietet die Neue KinderFAN GmbH den Eltern regelmäßig einen Themenelternabend an. Bei diesen Gelegenheiten werden einzelne Themen für alle Eltern aufbereitet und von internen oder externen Referenten vorgetragen.

6.5.     Elternbeirat
Um die Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Mitarbeitern sowie dem Träger zu unterstützen wird ein Elternbeirat eingesetzt. Dieser besteht im Kindergarten aus 2 Eltern die zu Beginn des Kindergartenjahres aus der Elternschaft gewählt werden. Der Elternbeirat wird als Bindeglied und Mittler zwischen Einrichtung und Eltern verstanden. Er wird zu den Themen Pädagogik, Jahresplanung und Personalwesen gehört. Zudem unterstützt er das pädagogische Personal bei der Organisation von Festen und Veranstaltungen und steht den Eltern bei Fragen zur Verfügung.